Gartengedanken







Einen Garten anzulegen ist der größte Beitrag den man leisten kann zum Sieg des Lebens über den Tod, des Lichts über die Dunkelheit und der Hoffnung über die Endtäuschung. Wie schön, heute haben wir den Odem des Lebens gespürt. Das ist der Garten Eden!

„Gärtnern um des Menschen willen“, eine Aussage die mir gefällt. Lennard Bernadotte schrieb unter seiner Präsidentschaft der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1961 die Grüne Charta von der Mainau.
Gleich zum Nachlesen http://www.dgg1822.de/images/stories/pdf_dateien/grne%20charta%20von%20der%20mainau_pdf.pdf

Ein Manifest, das damals von 16 Personen unterzeichnet wurde. Darunter auch Alwin Seifert, deutscher Gartenarchitekt Heimatpfleger und Naturschützer, er gilt auch als einer der bedeutendsten Vertreter der frühen Ökologiebewegung und der biologisch- dynamischen Landwirtschaft. Mit seinem bis heute aufgelegten Buch Gärtnern, Ackern ohne Gift verfasste er Anfang der 1970er Jahre ein besonders in der aufkeimenden grün-ökologischen Bewegung populäres Werk über den ökologischen Landbau.
Darin steht eine Forderung die mir sehr gut gefällt:
„Eine Umstellung im Denken der gesamten Bevölkerung durch verstärkte Unterrichtung der Öffentlichkeit über die Bedeutung der Landschaft in Stadt und Land und die ihr drohenden Gefahren“
Gilt sicher in heutiger Zeit noch viel mehr! Hier drängt sich mein eigener Gedanke auf:
Wir alle, die automatisch ein Teil der Natur sind und dieses nicht verleugnen können, wollen gut leben. Darum sollten wir zuerst bei unserem Verhalten beginnen. Ob im eigenen Garten, auf dem Balkon oder in der „wilden Natur“ wo wir uns gerade aufhalten und auch egal mit was wir uns gerade beschäftigen, sollten wir uns immer die Frage stellen: macht das Sinn und wie nützt es meiner/ unserer Natur.
Ich werde es ausprobieren und mich auf die Vielfalt des Leben einlassen.

Kommentare